Keine Präsenz-Gottesdienste in unseren Gemeinden!

 

Aufgrund des nach wie vor hohen Ansteckungsrisikos in unserer Stadt hat das Pastoralteam unserer Pfarrei gemeinsam mit Propst Ludwig entschieden, dass es auch weiter keine Präsenzgottesdienste in den Kirchen unserer Pfarrei St. Peter und Paul geben soll – und zwar zunächst bis zum Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar.

 

Alle ärztlichen und politischen Wegweisungen in diesen Tagen fordern als dringlichste Maßnahme zur Eindämmung des Corona Virus und seiner Mutationen weiter zu strikter Kontaktbeschränkung auf. Deshalb praktizieren immer mehr Schulen Homeschooling und ist für Arbeitnehmer*innen Homeoffice das Gebot der Stunde.

 

Diesen – oft mit großem Arbeitsaufwand verbundenen – Anstrengungen der Kontaktvermeidung wollen wir unsere Solidarität bezeugen und auf Zusammenkünfte jeglicher Art so weit wie möglich verzichten.

 

Uns ist bewusst, dass der Verzicht auf Gottesdienste und gemeinsames Gebet für viele Christinnen und Christen eine schmerzhafte Einschränkung ihrer vertrauten Glaubenspraxis bedeutet und durchaus einen Verlust an trostspendenden Energien, die wir alle in diesen Tagen gut gebrauchen können.

 

Umso wichtiger ist es, dass wir in diesen Tagen einander die Erfahrung schenken, nicht allein zu stehen. Durch ermunternde Worte bei Begegnungen auf der Straße oder beim Einkauf (nicht bloß klagen!), durch bestärkende Telefongespräche, oder auch den guten alten Brief, durch welchen Sie für wenig Geld sicher die eine oder andere große Überraschung und Freude bereiten können.

 

Auch hält die Geschichte unseres Glaubens einen breiten Schatz an Erfahrungen und Hilfen bereit, Not- und Bedrängnis-Situationen aus unserem Glauben heraus zu bestehen und unser Vertrauen in die Gegenwart des verborgenen Gottes stark zu halten. Zum Beispiel die Worte des 23. Psalms:

 

                                 Der HERR ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.

Er lässt mich lagern auf grünen Auen und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.

       Meine Lebenskraft bringt er zurück. Er führt mich auf Pfaden der Gerechtigkeit, getreu seinem Namen.

 Auch wenn ich gehe im finsteren Tal, ich fürchte kein Unheil; denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab, sie trösten mich.

Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde. Du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, übervoll ist mein Becher.

Ja, Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang und heimkehren werde ich ins Haus des HERRN für lange Zeiten.

 

 

Bleiben Sie gesund und behütet!                                               Ihr Pastor Thomas Quadt