2. Station

Jesus trägt sein Kreuz: 

Sie kamen zu einem Grundstück, das Getsemani heißt, und er sagte zu seinen Jüngern: Setzt euch und wartet hier, während ich bete. Und er nahm Petrus, Jakobus und Johannes mit sich. Da ergriff ihn Furcht und Angst, und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betrübt. Bleibt hier und wacht! Und er ging ein Stück weiter, warf sich auf die Erde nieder und betete, dass die Stunde, wenn möglich, an ihm vorübergehe. (Mk 14,32–35)

 

Betrachtung: 

 

Jesus hat aus Angst vor dem Kreuz Blut geschwitzt. Auch wir kennen Situationen, denen wir gerne aus dem Weg gehen möchten, aber nicht können: Krankheiten, Enttäuschungen, Schwierigkeiten in der Familie. Ehrlicherweise müssen wir auch zugeben, dass wir das Kreuz anderer mitverursachen. Wir haben etwas unterlassen, was einem andern gut getan hätte, jemanden in eine Situation hineingezogen, die ihm nun Schwierigkeiten bereitet. Jesus hat sein Kreuz durchgestanden und begleitet uns nun in den dunklen Phasen unseres Lebens. Weil er uns vorausgeht, können auch wir einen Weg finden.