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Seliger Nikolaus Groß feiert 3 Tage durch

Hoch her ging es auf dem Gemeindefest an und in der Liboriuskirche (30.08. - 01.09.). Schon das erste Event zog am Freitagabend bei Bombenwetter zahlreiche Besucher an. Die Band Gun-Fire heizte dem Publikum zunächst mit Musik verschiedener Richtungen ein, um auf der letzten - nicht enden wollenden - Etappe zu ihrer eigentlichen Bestimmung zu gelangen: Heavy Metal. Der Samstag verlief dann zunächst recht standardmäßig - mit dem typischen Festangeboten aus Kulinarischem, Kinderspielen und Kaffee und Kuchen. Darüber hinaus wurden jedoch auch wieder die Bande zwischen den Gemeinden gepflegt. Tobias Ossmann antwortete auf Paul Buddes Ratespiel aus dem letzten Jahr mit einer Art Foto-Memorie. Kinderfotos mussten Erwachsenenbildern zugeordnet werden. Dabei bissen sich die Rater an mancher Kombination die Zähne aus, während andere Gemeindemitglieder auch als Kinder unverkennbar waren. Am Sonntag bereicherte St. Franziskus/ Riemke dann die kulinarische Palette um Erbsen- und Gulaschsuppe.

Zuvor mussten jedoch die Feiernden eine kleine Bewährungsprobe überstehen: Zwar kam die Band des Samstag-Abends, die Legal Eagles, zunächst zu ihrem Auftritt, aber dann zog ein Gewitter mit heftigen Böen auf, welche den Pavillon über der Bühne anhob. Da das Unwetter zeitweise direkt über dem Kirchplatz wütete, schlossen die Organisatoren kurzerhand die Kirche auf - als Zuflucht. Im Schutz der Kirchenmauern entstand so eine kleine Fest-Oase. Man plauschte bei Pommes und Currywurst in den Bänken, der Weinverkauf wurde zeitweise in die Kirche verlegt, es kam zu einem kleinen Chorkonzert und auch sonst schienen alle den provisorischen Feierort zu genießen. Dieser blieb auch noch einige Zeit bestehen, als der Regen längst nachgelassen hatte. Währenddessen setzten die Legal Eagles ihr Konzert unplugged im Gemeindezentrum fort. So gab es gleich an zwei Plätzen eine besondere  Atmosphäre und man hatte die Qual der Wahl.

Am Sonntagnachmittag wurde dann ein Gemeindefest zügig und mit vereinten Kräften wieder abgebaut, welches von einigen tatsächlich drei Tage durchgefeiert wurde. Unser Dank gilt allen Helfern und vor allem allen Organisatoren, die ein gelungenes Pfarrfest akribisch geplant hatten.